Pianeta in segno

☽ Mond in ♓ Fische

Die Seele treibt durch grenzenlose Meere aus Mitgefühl und Ahnung.

Steht der Mond in den Fischen, wird das Gefühlsleben durchlässig, zutiefst intuitiv und außerordentlich mitfühlend. Diese Stellung verleiht eine geradezu hellsichtige Empfänglichkeit für die Stimmungen anderer, da der Mensch die Grenzen zwischen seiner inneren Welt und der kollektiven Umgebung ganz natürlich auflöst. Es ist eine überaus kreative und leicht beeinflussbare Position, bei der der Geist in den Reichen der Fantasie, der Träume und der spirituellen Sehnsucht verweilt.

Dieses fließende Wesen kann jedoch zur Wirklichkeitsflucht führen oder dazu, von der Intensität der eigenen Gefühle überwältigt zu werden. Da Fische ein mutables Wasserzeichen ist, unterliegt der Gefühlszustand oft raschen Wechseln und Phasen tiefer Introspektion. Diese Stellung zu meistern bedeutet, einen seelischen Schutzschild zu errichten und dabei zugleich die mitfühlende Verbindung zum Leid anderer zu bewahren, denn der Mond in den Fischen strebt letztlich danach, mit dem Göttlichen oder dem universellen Ganzen zu verschmelzen.

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Ein Mondrückkehr in den Fischen ereignet sich etwa alle 27,5 Tage und markiert ein monatliches Zeitfenster tiefer Sensibilität und emotionaler Neuausrichtung. Während dieses Transits wird der Mensch zu Rückzug, spiritueller Einkehr und zur Reinigung angesammelten emotionalen Ballasts gedrängt. Es ist eine Zeit, in der das Unbewusste an die Oberfläche steigt und verlangt, dass man sich vom Lärm der äußeren Welt zurückzieht, um sich mit der eigenen kreativen Quelle neu zu verbinden, verborgenen Kummer zu verarbeiten und den seelischen Nebel zu lichten, bevor der Mond seine Reise durch den Tierkreis von Neuem beginnt.